„Ausgeliehen“ Rebecca Makkai

Der kleine Ian liebt Bücher über alles und seine Mutter will einschränken, was er liest. Die Bibliothekarin ist sehr fasziniert von Ian und schlägt sich auf seine Seite. Schon zu Beginn der Geschichte  bezeichnet sie sich selbst als Kriminelle und erwähnt, dass sie Ian gestohlen hat… Ich war sehr gespannt auf die Odyssee der beiden. 
Leider entpuppt sich die Story dann doch nicht als sooo gut ausgearbeitet, wie erhofft. Die Idee ist prima, die Protagonisten sind gut gewählt und gut beschrieben. Aber mich störte die Naivität der Hauptdarstellerin Lucy und die aufgesetzte Klugscheißerei von Ian. Gut fand ich wiederum, dass sie innere Wandlungen während der Reise machen. Aber das war mir trotzdem alles zu viel des Guten. Völlig unerwartet geht es um sehr viel Kritik an der amerikanischen Gesellschaft und deren Intoleranz.
Gut fand ich, dass zwischendurch immer wieder Bücher und Zitate erwähnt wurden, das lies mich wieder in die Bücherwelt zurückfinden. Ich lese sehr gerne Bücher über Bücher, Buchwelten oder Büchereien, so wie “Die Stadt der träumenden Bücher”, “Tintenwelt”, die Zafòn-Romane etc.
Das Cover und der Klappentext machten mich sehr neugierig, aber ich habe etwas anderes erwartet als ich am Ende bekam.
Fazit: Die Idee ist gut, die Umsetzung nicht ganz gelungen, trotzdem hatte ich angenehme Lesestunden, werde das Buch aber nicht unbedingt weiterempfehlen.

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