Mein Lesehighlight 2011: RAUM von Emma Donoghue

Ein Buch aus der Perspektive eines Jungen, der nur in RAUM lebt und für den alles was er nicht in echt kennt “Fernseher” ist, der die Außenwelt nur als hell und dunkel durchs Oberlicht kennt, der im Schrank schläft, der Comicfiguren als seine realen Freunde betrachtet… weil er seit seiner Geburt mit seiner Mutter eingesperrt ist, berührte mich zutiefst. Das dumpfe Gefühl im Bauch, das ich zu Beginn des Buches hatte, ist sehr schnell der Spannung gewichen.
So abscheulich die Taten der Menschen sind, die ihre Familienmitglieder oder Entführungsopfer über Jahre einsperren, so bewegend sind die Geschichten, die die Eingesperrten erleben. Niemand kann sich vorstellen, wie das wirklich abläuft, aber ich denke, dass die Autorin mit RAUM sehr nah dran kommt.
Ich trau mich gar nicht das Buch als “fesselnd” zu beschreiben, denn es scheint mir in dem Fall zu makaber… dennoch konnte ich das Buch einfach nicht beiseitelegen… Das Herz schlug mir bis zum Hals, die Tränen standen mir mehrfach in den Augen und manchmal musste ich auch grinsen. Es ist ein Buch, das man vielleicht besser mehrfach liest, denn es hat so viele Details, die man beim ersten Lesen auch übersehen kann.
Ganz klar ist „RAUM“ mein absolutes Lesehighlight 2011!!! Ich empfehle es uneingeschränkt weiter!

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